Hausmittel

Aus Kärnten Chronik

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Inhaltsverzeichnis

Einleitung

In der heutigen Zeit, in der Stress und Erfolgsdruck an erster Stelle stehen, wird es immer wichtiger auf seine Ernährung zu achten. Was der Mensch vor tausenden von Jahren schon intuitiv gewusst hat, müssen heute Wissenschaftler mit schwierigen Methoden und „Versuchskaninchen“ erforschen. Viele dieser Studien haben gezeigt, dass der Zustand des menschlichen Körpers untrennbar verbunden ist mit der Qualität seiner Lebensmittel und wie der Körper Vitalstoffe wie Enzyme, Mineralien, Vitamine, Spurenelemente, Aminosäuren usw. nutzt, aus denen sich die Nahrung zusammensetzt.


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Allgemein

Elisabeth Opetnik

In letzter Zeit wird der Ruf nach Wildkräuter, Obst und Gemüse immer lauter. Seit vielen Jahren treten Ärzte und Heilpraktiker für den Verzehr von fünfmal täglich eine handvoll Obst und Gemüse, weniger Fleisch und tierischen Nahrungsmitteln ein.

Dabei spielt der Säure- Basenhaushalt eine wichtige Rolle. Obst, Gemüse und Kräuter werden basisch, alle tierischen Produkte sauer verstoffwechselt. Getreide, welches zu Brot und Teigwaren verarbeitet wird, führt ebenso zu einer Übersäuerung. Gekeimtes Getreide, das roh gegessen wird, wirkt im Körper basisch. Wildkräuter spielen in der jahrtausendlangen Ernährungsgeschichte des Menschen die größte Rolle. Sie beinhalten jedes Element, das der Körper zum gesunden Leben benötigt. Zu den Kräutern zählen natürlich auch Salate wie Endivien, Zuckerhut usw.. Drei Fäuste voll Löwenzahnblätter, Brennnessel, Melde, Spitzwegerich, Breit-Wegerich, Vogelmiere, Neuseeländerspinat, Giersch, Schafgarbenblätter, Gundelrebe, Petersilie, Kapuzinerkresse, Blätter vom Lindenbaum, Ahornblätter Birkenblätter und viele andere können zu einem köstlichen Wildkräutersalat, Säfte und Smoothies verarbeitet werden und versorgen uns mit allen Mineralstoffen, Spurenelementen, Vitaminen, vielen Heil bringenden Inhaltsstoffen und vor allem Chlorophyll. Je mehr Chlorophyll, welches sich im Blattgrün befindet, wir zu uns nehmen, desto mehr verbessert sich unsere Darmflora und damit unser Gesundheitszustand. Es heißt ja so schön „Gesundheit und Krankheit entwickelt sich im Darm“. Es ist in der Lage Pilze und krankheitserregende Bakterien zu vernichten und gesundheitsfördernde Bakterien zu vermehren. Die nützlichen Bakterien produzieren viele wichtigen Nährstoffe für unseren Körper, wie Vitamin B und K, zahlreiche Enzyme und andere lebenswichtige Substanzen, wenn Sauerstoff, also Chlorophyll, vorhanden ist. Die Grünkraft in den Pflanzen bildet sich durch das Sonnenlicht, je mehr Sonne eine Pflanze speichert, desto nützlicher ist sie für Mensch und Tier.

Grüne Blätter sind auch reich an Proteinen, das sind essenzielle Aminosäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Man muss sie mit der Nahrung aufnehmen. In Amerika hat Professor T.Colin Campwell durch eine weit angelegte Studie herausgefunden, dass die empfohlene Tagesmenge an Proteinen von tierischen Nahrungsmitteln viel zu hoch ist. Das tierische Eiweiß verursacht viele schwerwiegende Erkrankungen. Pflanzliches Eiweiß hingegen kann man nie überdosieren. Wenn man genügend verschiedene grüne Blatt- und Wildgemüse konsumiert, ist dafür gesorgt, dass wir reichlich mit allen essenziellen Aminosäuren versorgt werden.

Jahrelang glaubte man, dass nur durch den Verzehr von tierischen Nahrungsmitteln die Proteinzufuhr gesichert ist. Durch viele Studien fand man aber heraus, dass das Blattgrün sehr reich an leicht verwertbaren essenziellen Aminosäuren ist, das den Menschen nicht mit diversen Ablagerungen belastet.

Elisabeth Opetnik

Literaturnachweis

  • BOUTENKO, Victoria: Green for Life, Hans-Nietsch Verlag 2009
  • FLEISCHHAUER, Steffen Guido: Wildpflanzensalate AT Verlag 2006
  • HERTZKA, Dr. Gottfried: Dinkel, Sankt Hildegardis Verlag 1996
  • KLEIN, Thomas: Rückenschmerzen, Bandscheibenschäden, Gelenkerkrankungen, Hygeia-Verlag 2009
  • KNEIPP, Sebastian: So sollt ihr leben, Trias Verlag 2009
  • MAUTZ, Gabriele: Köstlichkeiten zum Frühstück, Hans-Nietsch Verlag 2008
  • MUTTER, Dr. Joachim: Gesund statt chronisch krank, Fit fürs Leben Verlag 2009
  • NATUR & HEILEN 2009 (Die Monatszeitschrift für gesundes Leben)
  • NEUMANN, Halima: Stopp der Acidose, Allergie und Haarausfall, Fürhoff Verlag 1994
  • NÖCKER, Rose-Marie: Sprossen, Heyne Verlag 1988
  • WALKER, Dr. Norman: Frische Frucht- und Gemüsesäfte, Goldmann Verlag 1995
  • WALKER, Dr. Norman: Täglich frische Salate erhalten ihre Gesundheit,Goldmann Verlag2000
  • WILLFORT, Richard: Gesundheit durch Heilkräuter, Rudolf Tranner Verlag Linz 1959

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