Literatur

Aus Kärnten Chronik

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Literatur aus Kärnten

Kärnten hat in den letzten Jahrzehnten etliche Schriftsteller von internationalem Rang hervorgebracht. Im frühen 20. Jahrhundert erlangten Josef Friedrich Perkonig, Dolores Viesèr und Gerhart Ellert einige Bekanntheit. Nach dem Zweiten Weltkrieg traten zunächst die Lyriker Ingeborg Bachmann, Michael Guttenbrunner und Christine Lavant hervor. Ihnen folgten Peter Handke, Gert Jonke, Josef Winkler und Peter Turrini nach. Sie setzten sich unter anderem recht kritisch mit ihrer Heimat auseinander, wie Josef Winkler in seiner Trilogie Das wilde Kärnten. Weitere wichtige Vertreter der Kärntner Literatur sind u. a. Janko Messner, Lydia Mischkulnig, Werner Kofler, Janko Ferk, Antonio Fian und Florjan Lipuš. Die wichtigsten Verlage sind Johannes Heyn, Carinthia und die Kärntner Druck- und Verlagsgesellschaft. Slowenische Literatur wird vor allem von den Kärntner Verlagen Mohorjeva/Hermagoras, Drava und dem von Lojze Wieser gegründeten Wieser-Verlag gefördert. Die bedeutendste Literaturveranstaltung Kärntens sind die „Tage der deutschsprachigen Literatur“ in Klagenfurt, in deren Rahmen wird unter anderem der Ingeborg-Bachmann-Preis vergeben wird, die seit 1977 jährlich stattfinden und besonders jüngere Autoren fördern. Der Ingeborg-Bachmann-Preis gilt als eine der wichtigsten literarischen Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum.

Zu den bedeutendsten Kärntner Lyrikern der Gegenwart zählt Prof. Walter Kraxner,

Kärntner Volksliedwerk

Ursprünglich (1905) als "Arbeitsausschuss für das deutsche Volkslied in Kärnten" gegründet, mit dem Ziel, ein großes Sammelprojekt in der österreichisch-ungarischen Monarchie ("Das Volkslied in Österreich") zu unterstützen. Im Jahre 1974 kam es, nach einer bewegten Geschichte, zur Gründung des Vereines "Kärntner Volksliedwerk". 1977 wurde dieser Verein vom Land Kärnten mit der Betreuung des Kärntner Volksliedarchivs beauftragt.

Aufgabe: Die Aufsammlung, Archivierung und Dokumentation der musischen Volkskultur Kärntens, im besonderen in den Bereichen Lied, Musik, Tanz, Dichtung und Brauch. Eine Grundlage dafür ist die Durchführung von musikalischen Feldforschungen sowie der persönliche Kontakt zu älteren Gewährspersonen (SängerInnen, MusikantInnen, TänzerInnen, Erzähler etc.) Außerdem gilt das KVLW heute als eine wichtige Servicestelle für all jene, die sich beruflich oder aus persönlichem Interesse mit der regionalen Volkskultur beschäftigen wollen.

Produkte: Bereitstellung von Notenmaterialien für den praktischen Gebrauch (also für Sänger und Musikanten), im besonderen Beantwortung von Liedanfragen. Fachliche Betreuung von Maturanten, Studenten etc. und Hilfestellung bei der Erstellung von wissenschaftlichen Arbeiten. Bereitstellung der Archivmaterialien (Druckwerke, Notensammlungen, Tonträger, Fotos etc.); Übernahme und Verwaltung von Nachlässen und des Kärntner Tanzarchivs Durchführung von einschlägigen Veranstaltungen (treff.archiv, Volkskultur im Gespräch, ...) und Symposien und vieles mehr!


Dichtergemeinschaft Zammelsberg

Die Zielsetzung der Dichterstein Gemeinschaft Zammelsberg besteht in der Zusammenführung von Landsleuten des deutschsprachigen Kulturraumes, die sich im besonderen der Pflege und Erhaltung echten Volkstums und der deutschen Sprache (besonders auch der Mundart) verpflichtet fühlen.


Prof. Mag. Dr. Walter Kraxner

Prof. Mag. Dr. Walter Kraxner

Geboren am 17. Dezember 1927 in Bad St. Leonhard im Lavanttal. Erstes von sechs Kindern einer Eisenbahnerfamilie. Besuch der Volks- und Hauptschule in Wolfsberg, der Lehrerbildungsanstalt in Krainburg – drei Jahrgänge, danach Dienstleistung beim Reichsarbeitsdienst, anschließend Kriegsdienst bei der deutschen Wehrmacht.

Nach Kriegsende Fortsetzung des Lehrerstudiums an der Lehrerbildungsanstalt in Klagenfurt, 4. und 5. Jahrgang – 1947 Abschluss mit Matura. Im selben Jahr Eintritt als Lehrer in den Schuldienst in Klagenfurt. Zuerst Volksschullehrer bis 1957, danach Hauptschullehrer bis 1970. Im gleichen Jahr Berufung an die Pädagogische Akademie in Klagenfurt.


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